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Schönes vom Pfannenhof

Nun bin ich schon zum 3. Mal
zur Weihnachtszeit bei uns im Saal.

Heut hatt ich Zeit und dachte dran,
als ich die Arbeit hier begann.

Täglich war´s der gleiche Trott –
einmal langsam, ein mal flott

Dann stellte zum Tanzen sich bei uns ein,
mal der eine oder andre Verein.

Das passierte im Saal ich sah nicht sehr viel,
mal zuzuschauen, das war mein Ziel.

Man tanzte „Square“ oder auch “Line”,
dann kamen Mädels, mal groß und mal klein.

Zu meiner Verblüffung bekam ich mit –
auch Männer tanzten einen feschen Schritt.

Doch dauerte es fast ein halbes Jahr,
bis ich wusste, dass das die Marienburg-Garde war!

Nach und nach leuchtete mir ein,
auch die Mädels gehörten zu dem Verein.

Zu der Zeit kam ich schon zu dem Schluss,
dass ich Tricks anwenden muss,
um sie öfter mal zu seh´n,
zumindest im Vorübergehen!

Nach einem Jahr im Pfannenhof
War die Freude riesengroß,
als zu meinem Wiegenfeste
brachten sie das Allerbeste!

Ein Ständchen nur für mich allein,
was konnte da noch schöner sein?

Die Mädels brachten eine Glanznummer dar,
es war einfach wunderbar!

Sie rissen meine Gäste mit,
ich dachte, der Abend ist der Hit.

Na, war das gut? Hört ich Berni fragen –
Ich schluckte und konnte nichts mehr sagen.

Die Begeisterung war noch nicht vorbei,
da gab es schon wieder ein Geschrei:

Es wirbelten zu meiner Freude
auch die Männer herein – eine Augenweide.

Sie tanzten mit Feuer auf Biegen und Brechen,
als wollten sie die Mädels ausstechen.

Nach einem Tanz brach der Zauber entzwei –
Zugabe war noch nicht dabei –

Meine Gäste waren nicht mehr zu halten,
sie sollten das gleich halt noch mal tanzen!

Ich brauche nur einmal zu sagen „Bitte“,
da formierten sie sich wieder in der Mitte.

Mir war es sofort sonnenklar,
dass es diesmal noch besser war.

Hätt ich Millonen, ich würd sie geben,
um das Ganze noch mal zu erleben!

Nach und nach lernte ich ein paar Namen
von denen, die halt öfter kamen.

Ihr ward immer gut drauf, eine Superschar,
mit Euch ist es immer wunderbar.

Dann kam der Karneval,
hier im Saal erlebte ich Euch auch ausgelassen mal.

Selbst dabei verging kaum eine Stunde
Ohne ein Tänzchen in der Garde-Runde.

Im Advent, zu dieser Sutnde,
sitze ich nun in Eurer Runde.

Das haut den stärksten Neger um!
Edith, dachte ich, sei nicht dumm,
lass dich nicht lumpen
und spendier mal einen Humpen.

Doch früh am Morgen, dacht ich heut,
ist das denn die richtige Zeit?

Könnte ich denn wirklich nun –
Für den Verein nichts Bess´res tun?

Freude zu bringen ist Euer Ziel,
das kostet doch bestimmt sehr viel!

Ich steck´ Euch halt ´nen Umschlag zu,
dann hat meine Seele Ruh´!

Ich denke, die Idee ist gut,
Ihr wisst schon, was Ihr damit tut!

Nun wünsche ich zu guter Letzt
Euch allen hier ein gutes Fest!

Ich genieß es in Eurer Mitte zu sein.

Euer großer Fan:

Dat Edithlein


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